Immer, wenn wir von dir erzählen,

fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
Unsere Herzen halten dich gefangen,

so, als wärst du nie gegangen.
Was bleibt sind Liebe und Erinnerung

Nichts ist mehr so wie es war

Mein Leben ist nicht mehr so wie es war,
seit ich Dir zuletzt in Deine wundervollen Augen sah.
Viel zu früh – so scheint es mir - mußtest Du mich verlassen,
ich kann es bis heute noch immer nicht fassen.
Wie lange ist es schon her, als ich zuletzt Deinen Namen rief,
doch der Schmerz ist unendlich, der Kummer sitzt tief.
Du hast mein Herz mit Sonne und Wärme erfüllt,
hast mit mir Freude und Kummer gefühlt.
Und wirst Du mir doch für immer und ewig fehlen,

die Erinnerung kann mir nichts und niemand mehr nehmen.
Deine Seele war voll Vertrauen und unendlicher Liebe,
nun ist davon nur die Erinnerung geblieben.
Und werde ich eines Tages auf meine letzte Reise gehen,
dann hoffe ich Dich endlich wiederzusehen.
Es ist ein Stück Himmel, daß es Dich gibt,
so wie Du hat mich wohl kaum jemand geliebt.
Ich danke Dir für die schöne Zeit hier auf Erden,
und denke daran, daß wir uns eines Tages wiedersehen werden.

Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen.
Da stehst du wieder vor mir
mit wedelnder Rute und leuchtenden Augen.
Dein Fell hat einen wunderschönen Glanz
Und du lachst mich an, wie früher,
forderst mich zu unserem alten Spiel auf....
Und wenn ich aufwache
bin ich mir sicher, dass du noch da bist
und dass sich unsere Seelen wieder finden werden,
irgendwo da draußen im Universum....
im Land hinter der Reenbogenbogenbrücke.

 

Als der Regenbogen verblasste, kam der Albatros

und trug mich mit sanften Schwingen

weit über die sieben Weltmeere.

Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts.

Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.

Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus.

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,

wissen wann es Abschied nehmen heißt.

Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Wege stehen,

was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.

Regenbogenreich

Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir so viel Glück gebracht,
mußtest gehen, bist nun fort, weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall, grüne Wiesen überall, spielen, toben,
frohes Treiben hier willst Du ganz sicher bleiben.
Kleines Seelchen warte dort, wart auf mich an diesem Ort,
eines Tages, Du wirst sehen, werden wir uns wieder sehen.
Wenn wir uns dann wieder sehen, werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen, hier gibt es nie wieder Sorgen.
Mensch, sei gut zu Deinem Tier, denn gemeinsam wollen wir,
doch die Ewigkeit verbringen.
Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir oftmals Freude gemacht,
Dank, sag ich an dieser Stelle, geh nun über diese Schwelle.
Geh nach Haus zu all den Lieben, sie sie warten auf dich drüben,
mach Dir keine Sorg um mich, Seelchen, ich vergess` Dich nicht!

 

Still, seid leise, es war ein Engel auf der Reise.

 

Sie wollten ganz lange bei euch sein, warum sie gingen, weiß Gott allein.

Ein Hauch nur bleibt von ihnen zurück - im Herzen ein großes Stück.

Sie werden für immer bei euch sein, vergesst sie nicht, sie waren so klein.

Geht nun ein Wind an mildem Tag, so denkt: Es war Ihr Flügelschlag.

Und wenn Ihr fragt: Wo mögen sie sein?

So wisst: Engel sind niemals allein.

Sie können jetzt alle Farben sehn und barfuss durch die Wolken geh'n

Bestimmt lassen sie sich hin und wieder auch bei anderen Hunden nieder.

Und wenn ihr sie auch sehr vermisst und weint, weil sie nicht bei Euch sind, so denkt: Im Himmel, wo sie nun sind gibt  - erzählen sie stolz:

Ich wurde geliebt!

 

Abschied von meinem Hund

Es ist soweit - Deine Zeit ist gekommen, Du mußt gehen,

auch ich hör die Engel nach Dir rufen, doch ich bitte Dich : 

" Bleib stehen " Du schaust mich an, ich blick zurück,

 ich lauf zu Dir, ich halte Dich noch einen Augenblick.

Ein letztes Mal leckst Du meine Hand, ich halt Dich fest,

lass Dich nicht gehen, ich renn Dir nach und rufe :

" Bitte bleib doch stehen " Du wedelst noch einmal, dann gehst Du fort,

doch auf einmal weiß ich -  irgendwann folge ich Dir an diesen Ort.

Ich setze mich an unseren Lieblingsplatz und denk an Dich,

 ich weiß genau - Du denkst an mich ! Leb wohl mein Freund, Dir danke ich,

Du warst immer da, dafür lieb ich dich !

 

Hundebriefe an Gott

Lieber Gott
wenn wir in den Himmel kommen, können wir auf Deinem Sofa sitzen ?
Oder ist`s die selbe Leier wie auf Erden ?
Lieber Gott,
entschuldige bitte, aber warum werden Auto´s nach dem Jaguar, dem Mustang,
dem Colt, dem Manta und dem Rabbit benannt und nicht nach einem Hund.
Wie oft siehst du denn einen Puma im Auto spazieren fahren ?
Wir Hunde lieben es spazieren zu fahren !
Ich sehe es ja ein das nicht jeder Hund seine eigene Automarke haben kann,
aber es wäre doch bestimmt ganz einfach den Chrysler Eagle in Chrysler Beagle umzutaufen !!!!
Lieber Gott,
wenn der Freund meines Frauchen´s auf Besuch kommt riecht er immer nach Mochus. Worin hat der sich denn gewälzt ?
Lieber Gott,
warum dürfen Menschen jagen und wir nicht ?
Lieber Gott,
wenn wir am Himmelstor angelangt sind, müssen wir wann Pfötchen geben um reinzukommen ?
Lieber Gott,
wir Hunde verstehen Wortkommandos, Handsignale, Pfeifen, Tuten, Klickern, Quietscher,
Duftnoten, elektromagnetische Energie und Frisbee-Flugrichtungen.
Was verstehen denn die Menschen ?
Lieber Gott,
ist es wahr, das wir nicht in Restaurants dürfen weil wir uns nicht entscheiden können
was wir nicht bestellen wollen. Oder ist es wegen der Teppiche ?
Lieber Gott,
wenn meine Familie zu Abend isst, sprechen sie immer ein Tischgebet.
Sie tun das aber nie für mein Futter. Ich habe daher immer stark mit meiner Rute gewedelt,
wenn sie meine Schüssel füllten. Hast Du es bemerkt ?
Lieber Gott,
der neue Terrier der bei uns eingezogen ist, hat gerade auf den Perserteppich gepinkelt
und ich habe das Gefühl, das ich für schuldig befunden werde, weil sie sicher denken,
das ich auf diesen blöden Hund eifersüchtig bin. Wie soll ich sie denn von meiner
Unschuld überzeugen, nachdem sie doch keinen Geruchssinn haben ?
Verkauft die Tierhandlung Lügendetektoren ?

 

Der letzte Gang

 

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach und quälende Pein hält mich wach.

Was Du dann tun mußt - tu es allein, die letzte Schlacht wird verloren sein.

Daß Du sehr traurig, verstehe ich wohl.

Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.

An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -

muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten in Jahren voll Glück. Furcht vor dem Muß ?

Es gibt kein zurück.

Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei, drum gib,

wenn die Zeit kommt, bitte mich frei !

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.

Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß. Und halte mich fest

und red mir gut zu, bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen- es war Deine Liebe,

die Du mir erwiesen. Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -

Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme dich nicht, wenn Du es einst bist, der Herr dieser

schweren Entscheidung ist. Wir waren beide so innig vereint,

drum soll es nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.

 

Und wenn du dich getröstet hast wirst du froh sein, mich gekannt zu haben."

(Aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry)

Es heißt, es gibt eine Brücke zur anderen Welt. Eine Brücke, welche das Diesseits mit dem Jenseits verbindet.Wegen ihrer vielen Farben wird sie Regenbogenbrücke genannt. Auf der anderen Seite der Brücke liegt ein wunderbares Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem Gras. Wenn auf unserer Welt ein Tier stirbt, welches von seinen Menschen so sehr geliebt wurde und welches selber diese Menschen liebte, dieses Tier wird an diesen Ort gehen und zusammen mit vielen anderen Tieren am Fuße der Regenbogenbrücke auf seine geliebten Menschen warten. Dort gibt es Wasser und Nahrung im Überfluss, die Sonne scheint immer und unsere Freunde fühlen sich wohl. Alle Tiere, die alt waren, sind wieder jung; Tiere, die krank waren, sind wieder gesund. Diejenigen, welche verletzt oder verkrüppelt waren, sind wieder wohlauf, so wie wir sie aus unseren Träumen vergangener Zeiten kennen. Die Tiere sind glücklich und zufrieden, sie rennen den ganzen Tag herum und spielen miteinander. Und doch ist da tief in ihnen eine Sehnsucht: Sie alle vermissen ihre Menschen,die sie auf der Erde so geliebt haben und die sie im anderen Leben zurücklassen mussten. Und so spielen sie und warten, denn sie wissen, für jedes Tier wird der Tag kommen, der eine Tag, an dem es seine geliebten Menschen wieder sehen wird. Und dann, eines Tages, ist es soweit: Das Tier hält plötzlich inne und sieht auf. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und es schaut mit leuchtenden Augen erwartungsvoll und zitternd in die Ferne. Und jetzt löst sich das Tier, Dein Tier, von seinen Spielkameraden. Es läuft, rennt, schneller und immer schneller über die grünen Wiesen. Du siehst es auf Dich zukommen, und Du und Dein geliebtes Tier, ihr trefft Euch freudig wieder auf der Regenbogenbrücke. Du nimmst Dein Tier in Deine Arme und hältst es ganz fest. DeinGesicht wird geküsst, wieder und wieder, Du wirst mit dem „Schnauzerl festgehalten“, es wedelt und wedelt und ist voller Freude. Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen. Dann überschreitet ihr zusammen die Regenbogenbrücke und ihr werdet nie wieder voneinander getrennt sein

 

 

Weihnachten auf der Regebogenbrücke - übersandt von Heike

 

Wenn es kurz vor Mitternacht wird am Heiligen Abend, beginnt etwas

Wunderbares hinter der Regenbogenbrücke. Wenn Du ganz aufmerksam

hinhörst, kannst Du die hören, bei den Vorbereitungen für ein rauschendes

Fest. Unsere Lieblinge purzeln kichernd im hohen Gras herum, fangen

Schmetterlinge, kugeln munter umher, bis ihre Kicheranfälle sie außer Puste

und taumelnd stoppen läßt. Die Geräusche werden lauter, als alle gemeinsam

mit großem entzücken, den Weihnachtsengel entdecken. Das Wasser

des gluckernden Baches unterhalb der Regebogenbrücke läßt ihre Herzen

groß werden und sie freuen sich auf das jährliche Fest. Inmitten des glücklichen

Chores unserer Brückenkinder sind die kleinsten Engel dabei, unseren Kleinsten,

den wunderbaren Weihnachtsbaum zu zeigen und sie zu beschützen.

Überschäumende, blinkende Sterne sinken elegant vom Himmel und landen

weich und schimmernd, genau vor dem himmelsgleich schönen Weihnachtsbaum

 unserer Lieblinge. Überall rundherum finden sich Großmütter, Väter, Eltern

und Kinder, sowie all´ Ihre Lieben. Der Gesang ihrer Weihnachts- u. Liebeslieder

erfüllt die Luft und unsere Lieblinge fühlen sich sowohl, wie schon lange nicht

mehr. Wie Magie schlägt die kleine Glocke Mitternacht und ergreifende

Geräusche kommen von weither. Jedes unserer Brückenkinderlauscht aufmerksam,

genau wissend, das die Zeit nahe ist. Jedes von ihnen sucht sich eine Wolke zum

Ankuscheln. Plötzlich wird es still hinter der Regenbogenbrücke, viele suchen

die Nähe der Engel und ihrer beschützenden Flügel. Der Brückenwächter

bringt für den einzelnen von Ihnen nun ein Geschenkpäckchen und noch jedes

unserer Brückenkinder findet sein spezielles, nur für ihn liebevoll mit goldenen

Bändchen versehenes Päckchen.  Die Luft ist erfüllt von einer ganz speziellen

Aura, die Kerzen leuchten ganz besonders hell und alle sind ganz gespannt. Wie

auf Kommando öffnen alle ihre Geschenke, die goldenen Bändchen fliegen nur

so davon, und als die goldenen Sterne erschöpft zu Boden sinken, steigt aus

jedem Geschenkpäckchen das größte, allergrößte Geschenk für jedes Brückenkind

hervor - unendliche, bedingungslose, alles umgreifende Liebt. Diese unendliche

Liebe ist es, die es ausmacht, daß unsere Kinder so glücklich sein können, hinter

der Regenbogenbrücke und so geduldig auf uns warten. Der Engelschor stimmt

ein zauberhaftes Lied an für unsere Kinder dort und erzählt ihnen von der Liebe

ihrer Menschen. Die Distanz zwischen Himmel und Erde ist verschwunden. In

diesem Moment hilft der Brückenwächter mit seinen Engeln, seinen Kindern

und dem warmen Gefühl von Weihnachten, uns auf der Erde eine Nachricht

zu senden,  die Nachricht ihrer unendlichen Liebe zu uns, ausgebreitet auf

den Schwingen der Engel, die auch uns erscheinen am Heiligen Abend.

Aufmerksam hinhörend und nur mit offenem Herzen können wir die so

vertraute Stimme hören, die uns eine Botschaft bringen :

Lass´mich Dir meine Liebe schenken, auf immer und auf ewig.

Wenn Du mich brauchst, bin ich da. Ich habe Dich nicht verlassen,

ich bin immer in Deinem Herzen, da wo ich hingehöre. Unsere Liebe

ist so unendlich wie das Leuchten der Kerze und dieses Leuchten der

Kerze erleuchtet den Weg zum Himmel und zur Regenbogenbrücke ".

Ich werde hier geduldig auf Dich warten, bis zu unserem unumgänglichen

und wunderbaren Wiedersehen, und ich werde Dich immer lieben.

Eines Tages, o großes Glück,  kam Herrchen mit dir unter`m Arm zurück.

Ein Bündel so klein.  Ich glaub's kaum, du bist wirklich mein?

In der ersten Nacht weintest du bitterlich. Du fandest deine Mutter nicht.

Neben dem Bett lagst du winzig klein Und tröstetest dich mit meinem Bein.

Die Treppen, sie waren zu hoch für dich. Auf den Armen trugen wir dich.

Kriegen spielten wir um Tische und Bänke. Dein Hinterteil flog gegen die

Schränke. Mit der Zeit lerntest du bellen. Jeden Besucher musstest du stellen.

Auch allein sein wolltest du nicht. Hattest Angst, wir ließen dich im Stich.

Nun wurdest du älter, man merkte es schon. Dich bracht schon vieles nicht mehr aus der Facon. Dein langsamer Gang war der beste Beweis.

Wir wünschten dich lange noch in unserem Kreis. 

Aber leider, nun war es so weit. Viel zu schnell verging die Zeit.

Es fiel dir schon schwer länger zu steh'n. Auch konntest du nicht

mehr so gut geh' n. Eines Tages knicktest du ein.

Nun kann der Abschied,es musste wohl sein.

Das war unser letzter, und mein schwerster Gang.

Viele Jahre gabst du mir Glück.

Mit Dankbarkeit denk' ich an dich zurück

Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt

es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst...

 

Der erste Tag ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen neuen Freund nach Hause bringst. Wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es die Wohnung erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen - und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift - dann durchdringt dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen Jahre, die da kommen werden, mit Dir tragen wirst.Der zweite Tag wird sich neun oder zehn Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen,  wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsame überlegte Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen lässt. Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt. Und an diesem Tag - wenn Dein Freund gehen muss, wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen musst - zugunsten Deines lebenslangen Freundes und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe für deinen Hund stehst, für das Du die vielen, von Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage, die kommen werden. Und in manchen Momenten, wenn Dir dein Herz schwer wird, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlang streichen spüren. Nur ganz ganz leicht. Und wenn Du auf den Platz schaust, an dem Dein lieber - vielleicht liebster Freund - gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen. Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben. Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - verbunden mit der Erinnerung an Dein geliebtes Tier. Und durch die Schwere in Deinem Herzen wird eine Erkenntnis kommen, die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jenem Tier, das wir geliebt - und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind. Diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschliessen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.

 

 

PORTRAIT EINES HUNDEBESITZERS (gefunden im Internet, Autor nicht bekannt)

 

Einen Hund zu haben bedeutet....es normal zu finden, daß zwei erwachsene Menschen nichts Wichtigeres zu tun haben, als auf dem Fußboden herumrobben, um sich unter merkwürdigen Lautäußerungen mit einem Hund um ein Seil zu balgen oder unter Möbelstücken nach verlorenen Tennisbällen zu suchen... ... an Regentagen nach dem Hundespaziergang trotz Regenschirm mit einem klatschnassen Hosenbein heimzukommen, weil der Hund bei dem Versuch, sich unter Frauchens Schirm zu drücken, eine Wasserstandsmeldung hinterlassen hat... ...bei schwarzen Kleidungsstücken daran gewöhnt zu sein, daß sie gewolkt aussehen, als wäre man mit einem Wattebausch darübergefahren... ...entgegen aller guten Vorsätze den Hund zum gemeinsamen Mittagsschläfchen auf das Sofa zu bitten... ...angesichts von Dreckspritzern an weißen Küchenmöbeln nicht vorrangig über einen Putzlappen, sondern langfristig über die Anschaffung weniger schmutzempfindlicher Oberflächen nachzudenken... ...Hundehaare auf dem Fußboden und an allen möglichen sonstigen Stellen zwar nicht attraktiv, aber normal zu finden und sämtliche Entschuldigungen angesichts überraschendem unbehundetem Menschenbesuch tapfer herunterzuschlucken... ...die Wohnzimmereinrichtung zwar mit schönen Antiquitäten zu gestalten, aber keine Probleme damit zu haben, die große grellfarbige Plastik-Flughundebox neben den Biedermeiersekretär zu stellen, weil der Hund so gerne darin schläft... ...sich zwar stundenlang mit der Auswahl eines schönen Wohnzimmerteppichs Gedanken zu machen, denselben aber gleich anschließend durch Danebenlegen eines grauen Plüsch-Hundekissens mit widerlichem Muster zu 'entweihen', nur 'weil diese Kunstfaser-Hundeteppiche ebenso praktisch, warm und leicht zu waschen sind...' ...zu akzeptieren, daß Hunde vom 'Schöner Wohnen' zuweilen andere Ansichten haben... ...sich tagelang auf das Aufblühen der Kameliensträucher im Garten zu freuen und dann festzustellen, daß der Hund den richtigen Moment erwischt und die frisch geöffneten Kamelienblüten auf den Wohnzimmerteppich dekoriert hat... ...in einer schlaflosen Nacht sich im Bett herumzuwälzen, plötzlich das warme Schnaufen des Hundes im Ohr zu spüren, der einen Massageantrag stellt, der dann merkwürdigerweise den Kraulenden ebenso entspannt wie den Gekraulten... ...immer und jederzeit mit wahrem Enthusiasmus und ansteckender, großer Freude begrüßt zu werden... ...still darüber zu fluchen, daß es auch in 20 Jahren nicht gelingen will, den Hunden an Regentagen das Schütteln vor der Haustür beizubringen und sie sich dafür wie immer den strategisch günstigsten Platz vor dem mit tausend schmutzempfindlichen Kleinigkeiten gefüllten Glasregal im Wohnzimmer ausgesucht haben... ...nur noch wischfeste Tapeten zu kaufen, damit man die 'Bremsstreifen' an der Wand entlanglaufender Hunde besser abwischen kann.. ...sich nicht mehr darüber zu wundern, daß man von Leuten, die man täglich beim Spaziergang trifft, zwar nicht den Namen erinnert, aber genau weiß, wie ihr Hund heißt.... ...einen Tennisarm zu haben, nur weil der Hund es so liebt, hinter weit geworfenen Stöckchen her zu rennen und man es beim gemeinsamen Training übertrieben hat... ...daß man (glücklicherweise selten) kochend vor Wut hundelos in der Botanik steht, weil der vierbeinige Hausgenosse sich für seinen kleinen Jagdausflug genau den Tag ausgesucht hat, an dem man zu einem wichtigen Termin muß und nun stattdessen suchend im Wald umherirrt... ...beim Wochenendprogramm zwischen Ausschlafen, Sonntagsfrühstück, Rasenmähen und Einkaufen drei lange Hundespaziergänge einzuplanen... ...die Jahreszeiten und das Wetter viel intensiver zu erleben und auf Spaziergängen zu merken, wie schön die Natur ist... ...Gummistiefel und extra-große Goretex-Jacke im feuchten Herbst und Frühjahr zur Lieblingskleidung zu erklären und tapfer darüber hinwegzusehen, daß man auf allen Schnappschüssen mindestens 30 kg schwerer aussieht als man ist... ...wochenlang nach einem Wohnmobil mit reichlich Bodenfläche gesucht zu haben, um dann festzustellen, daß man das enge Fahrerteil nur mit einem Riesenspagat verlassen kann, weil sich die ganze Meute dort zusammendrängt... ...sich nachts im Dunklen nur schlurfend zur Toilette zu bewegen, damit man nicht auf den Hund tritt... ...sich manchmal gerne auf den Boden zu den Hunden zu setzen... ...morgens davon aufzuwachen, daß es gleichzeitig warm und kalt zieht, weil der Hund einem freundlich einerseits ins Ohr pustet und andererseits mit dem Schwanz wedelt... ...besonders beim Schmuddelwetter darüber nachzudenken, wie der heimische Flur wohl nach Umbaumaßnahmen (Einbau einer Dekontaminationsschleuse mit halbhohen Fliesen, Handbrause, Turbofönanlage und Bodenablauf) aussehen würde... ...sofort nach der Arbeit auf andere Gedanken zu kommen... ...das schöne Gefühl, nie allein zu Hause zu sein... ...den heimischen Bürostuhl nur noch mit allergrößter Vorsicht zu bewegen, damit nicht wieder ein paar Schwanzhaare ausgerissen werden... ...wenn man anstelle einer tollen Reise den Jahresurlaub zuhause verbracht hat, um ein paar Welpen aufzuziehen und dabei mehr Aufregendes, Schönes und Anstrengendes erlebt hat als in tausend fernen Ländern... ...damit zu leben, daß Hunde vor allem frisch geputzte Fensterscheiben erkennen können und genau darauf bevorzugt ihre Nasen drücken.... ...das lang ersparte Traumauto durch Ausbau der Rückbank, Einbau einer wasserfesten Hundedecke und einer aufblasbaren Fußraumfüllung sowie den Kauf von Hundegurten halbwegs alltagstauglich auszurüsten und festzustellen, daß es nach einmaliger Probefahrt aussieht, als hätte man es wochenlang benutzt ohne es zu putzen... ...über Sätze wie 'sie haben drei Hunde und keine Kinder, sind aber sonst ganz nett..' freundlich zu lächeln... ... andere Menschen schon aus großer Entfernung aufgrund ihrer Körperhaltung als Hundehasser und Hundefreunde einzustufen... ...darüber zu lachen, wenn sich der Hund genau den Zeitpunkt vor der langen Urlaubsreise ausgesucht hat, um sich in einem stinkenden Haufen zu wälzen... ...stundenlang mit anderen, eigentlich fremden Leuten über so interessante Themen zu diskutieren, wie man Zecken am besten entfernt und welche Vorzüge welcher Fellstriegel hat... ...über den schweren Wasserkasten beim Einkauf zu klagen, aber den 26 kg wiegenden Labra-Doodle problemlos allein hochzuheben, wenn es sein muß... ...mit Briefwaage, Taschenrechner und Fachbuch einerseits eine vollwertige Hundemahlzeit zu produzieren und sich andererseits danach eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben... ...sich nicht mehr darüber zu wundern, daß sich vollgesogene Hundezecken vorzugsweise auf helle Teppichböden fallenlassen und man sie trotz des Farbkontrastes erst so richtig bemerkt, wenn man draufgetreten ist... ...nie um ein passendes Wort verlegen zu sein, wenn man mit Gästen gerade eine schöne Mahlzeit zu sich genommen hat und Würgegeräusche unter dem Tisch erkennen lassen, daß der Hund sich anschickt, seine samt Grasbüscheln etc. auf dem Teppich zu deponieren... ...zu registrieren, daß man früher fand, Hunde würden stinken und nun den eigenen Hund als ausgesprochen wohlriechend erlebt und Hundewelpen noch viel mehr... ...auf der Basis einer wunderbaren Freundschaft vielen Lebensunbilden etwas gelassener, humorvoller und ausgeglichener zu begegnen...!!!!!!!"

 

 

Mein treuer Begleiter hat mich verlassen

Ich weiß was Du denkst. Du denkst ich bin tot. Weil Du mich nicht mehr sehen kannst mit Deinen „Menschenaugen“. Du kannst mich nicht mehr fühlen mit Deinen Händen. Weil Du mich nicht mehr in den Armen halten kannst denkst Du ich bin für immer gegangen. Du erinnerst Dich genau, wie ich ausgesehen habe in meiner letzten Stunde, Du warst ja bei mir und hieltest mich fest im Arm, aber Du kannst Dir nicht vorstellen, dass ich an einem anderen Platz weiterlebe. Du fühlst Dich zerstört und zerrissen vom Schmerz unserer Trennung und es macht Dich blind für das, was genau vor Dir ist: Ich. Wie oft, seit ich Dich verlassen habe hat man Dir schon gesagt dass ich tot bin und Du solltest Dich doch nun langsam damit abfinden? Wie oft hast Du Dich in den Schlaf geweint, weil Du Dich wie ein Ausgestoßener fühlst, glaubst DU musst damit fertig werden- nur weil die Menschen sagen, das muß so sein- und es scheint als würde niemand verstehen? Wie oft plagt Dich unsäglicher Schmerz weil Du nicht willens bist zu akzeptieren, dass ich nicht- bei allem Verständnis- tot bin? Ich bitte Dich, mit mir gemeinsam die Zeit zurückzudrehen. Erinnere Dich an den herrlichen, wunderbarsten Tag, als Du mich nach Hause holtest – war ich nicht die faszinierendste Kreatur, die Du jemals in Deinem Leben getroffen hast? Habe ich Dich nicht jeden Tag zum Lachen gebracht und Deine Seele gestreichelt? Habe ich Dich nicht immer angesehen mit einer Anbetung, dass Du nichts anderes wolltest als den Rest Deines Lebens nur mit mir verbringen zu wollen? Ich wollte genau das auch! Erinnere die Tage, als ich jung war, lebhaft, clownerisch und all das….wir haben so viel miteinander erlebt und Du warst so stolz auf mich. Ich war Dein bester Freund, habe auf Dich aufgepasst, und wenn Du geweint hast, ärgerlich warst, glücklich oder unglücklich. Wenn Du wegen all’ Deiner Pflichten nicht so sehr viel Zeit für mich hattest, habe ich geduldig gewartet. Ich war immer da, wenn Du mich brauchtest. Habe ich nicht immer mit Geduld und Liebe zu Dir aufgesehen, dass Du Dich manchmal als überflüssig angesehen hast? Du warst niemals überflüssig für mich. Erinnere Dich an die Zeit, als das Alter mich beschlich, meine Knochen steif würden und meine Bewegungen langsamer. Ich war noch immer an der Tür, wenn Du nach Hause kamst und habe Dich nicht mehr aus den Augen gelassen. Wir waren so lange zusammen, ich war Dein bester Freund, ungeachtet dessen, was Du getan, gesagt oder gedacht hast. Habe ich Dich nicht immer angesehen mit all’ meiner Liebe und meinem Verständnis, dass Du Dich überwältigt fühltest? Ich konnte nie genug von Dir bekommen. Erinnere Dich an die letzten Minuten als wir uns mit „weltlichen“ Augen ansahen. Du hast Dich so bemüht, tapfer zu sein, aber ich wusste, Du würdest furchtbar weinen...ich kannte Dich so gut, besser als irgendjemand auf der Welt. Habe ich Dich zu Dir aufgesehen mit echtem Vertrauen und soviel Liebe, nach der Du Dich gesehnt hast, als Du mich ganz fest hieltest und gehofft hast, mich immer zu behalten? Du hattest mir versprochen, mich für immer zu lieben und ich habe Dir geglaubt .Wenn das so ist, warum hast Du mich dann gehen lassen in dem Glauben ich würde nun nicht mehr existieren

Ich züchte seit 1988 nach den Zuchtauflagen des KfT -
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© Birgit Plötner